>>aber trouble und schmerzen, das hielt den mensch am leben.
oder der versuch, beidem aus dem weg zu gehen.<<
bukowski war ein schriftsteller, der es verstand den fucking way of life knallhart zu beschreiben. aura ling zeichnet dinge, die ihr im leben begegnen. rasch, farbenfroh,
wie ein kind verpackt sie harte tatsachen in leichte kost, die erst auf den zweiten blick ihre tiefgründigkeit offenbaren. so wünscht uns der lord of war frieden und erinnert an die bizarren
fotos, die im internet von ihm auftauchen. ein kleiner vogel sitzt im gebiss eines großes wals und könnte jeden moment zerfetzt werden. starre puppenzeichnungen, die sogenannten spacebooks,
erinnern an soziale communities und ihre selbstdarsteller. und zuletzt werden traurige schmetterlinge zerhackt. liebeskummer, gefühlsausbrücke, politik, dieter bohlen, internetidentiäten,
kommunikationsprobleme, sozusagen alles was den fucking way of live ausmacht, steht hier in einem bizzaren verhältnis zueinander und beschreibt das leben auf eine nachdenkliche art und
weise.
